Einladung juMIT Veranstaltung “Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung”

18. Juni 2024

Montag, 24. Juni 2024, 18.30 Uhr Stadt Paderborn – Stabstelle Digitalisierung Königsplatz 12, Paderborn mit einem Impulsvortrag von Christiane Bosch in-Heinz Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung bietet Unternehmen und Bürgern die Chance auf effizientere Verwaltungsprozesse, schnelleren Zugang zu Informationen und Dienstleistungen sowie verbesserte Kommunikation und Transparenz. Im Rahmen eines Vortrags von Christiane Boschin ­Heinz (Chief Digital Officer der Stadt Paderborn) möchten wir einen Einblick in die Digitali­sierungsstrategie der Stadt Paderborn, den aktuellen Stand der digitalen Transformation sowie konkrete Projekte in Bezug auf Bau und Gewerbe erhalten. Anschließend besteht die Gelegenheit, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung der Stadtverwaltung gemeinsam zu diskutieren. Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Da ein kleiner Snack und kühle Getränke gereicht werden, bitten wir um Anmeldung per E-Mail: dgprv@outlook.de

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Studienfahrt nach Siebenbürgen 29.05.-02.06.2024

16. Juni 2024

Kaum ein zweites Thema beschäftigt Bürger und Politik in Deutschland so sehr wie die Migration. Eine einfache Lösung ist nicht in Sicht. Aber wie haben eigentlich Deutsche, die einst innerhalb Europas ausgewandert sind, ihr Leben in fremder Umgebung gemeistert, trotz mancher Anfeindungen und Abhängigkeiten? Die CDU-Mittelstandsunion hatte deshalb ihre traditionelle Jahresexkursion diesmal auf Siebenbürgen in Rumänien ausgerichtet. Ein Wunsch, der schon seit der Reise nach Bukarest 2010 bestand. Wie immer mit einem eng gestrickten Programm, bestehend aus Einblicken in Wirtschaftsunternehmen, Gesprächen mit führenden Politikern und Einblicken in Historie und Kultur. Das Werk der baden-württembergischen Firma Marquardt Schaltsysteme S.C.S. in Hermannstadt (Sibiu) besteht dort seit 2004. Geschäftsführer Mourad Halilou ist mit seinem Unternehmen am Puls der Zeit: Ein Schwerpunkt ist Produktentwicklung, auch für andere Werke, wie Hella und Phoenix Contact und namhafte Autohersteller. Seine Vision: „Den mechanischen Auto-Notschlüssel wird es in naher Zukunft nicht mehr geben. Wir stecken die Zukunft auf Ihre Fingerspitzen!“ Vieles ist automatisiert. Auf 500 Quadratmetern überwachen in einer der Hallen nur zwei menschliche Mitarbeiter ein Heer von Robotern. So wird 24 Stunden am Tag in drei Schichten gearbeitet – normalerweise fünf Tage die Woche, bei Bedarf auch sieben. Flexibel eben. Und im Stillen, denn aus Sorge vor Industriespionage galt während der gesamten Betriebsbesichtigung striktes Fotografierverbot. Beim Briefing mit Konsulin Kerstin Ursula Jahn am Folgetag gestand diese: „Für mich selbst war es eine große Überraschung und Freude, dass man sich in Hermannstadt und Siebenbürgen überall sehr gut auf Deutsch unterhalten kann.“ In dem kleinen Konsulat waren die Paderborner die größte Gruppe, die je empfangen wurde – aus Platzgründen im Garten. In den wild-romantischen Karpaten, einem Urwald, soll künftig der größte Nationalpark Europas entstehen, ein richtiger Urwald. Eine inhaltliche Parallele zum heftig umstrittenen Nationalparkprojekt in der heimischen Egge wollte angesichts solcher Größenunterschiede aber niemand ziehen. 2024 ist ein Superwahljahr in Rumänien mit Europawahl, Kommunalwahl, Präsidentenwahl und Parlamentswahl. Zurzeit gibt es hier eine Koalition aus sozialistischer und liberaler Partei. Staatspräsident Johannis gehört der deutschen Minderheit an, kann aber nach zwei Perioden nicht wiedergewählt werden. Die Deutschen sind die viertgrößte Minderheit – im Herzen von Rumänien, mitten in Europa. Bedingt durch den Krieg in der Ukraine gibt es jetzt ein stärkeres militärisches Engagement der Nato und der EU in Rumänien. Oberbürgermeisterin Astrid Fodor aus Hermannstadt gehört zu den Siebenbürger Sachsen, sie nahm sich viel Zeit für die Mittelständler, obwohl die Kommunalwahl ansteht, wo sie für eine dritte Amtszeit kandidiert. Ihre Hauptsorge: „Der Arbeitskräftemangel und der Kampf gegen die Bürokratie.“ Alles gehe in Rumänien sehr langsam, es gebe wenig lokale Autonomie und man müsse oft sehr lange auf Entscheidungen von oben warten. Der Arbeitskräftemangel, auch durch Abwanderung, zeige sich vor allem im Bauwesen und in der Gastronomie. Hermannstadt war 2007 zusammen mit Luxemburg Kulturhauptstadt Europas. „Das“, so Astrid Fodor, „hat diese Stadt nach vorne gebracht. Benjamin Jozsa, Geschäftsführer des Landesforums des DFDR (Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien), und Winfried Ziegler, Geschäftsführer des Siebenbürgenforums, betonten im Gespräch, dass die deutschen Schulen ein hohes Ansehen genießen. „In rumänischen Familien wird gezielt deutsch gesprochen, um den Kindern die Aufnahme an einer deutschen Schule zu ermöglichen.“ Und: „Die deutschen Trachten- und Volkstanztraditionen werden häufig auch von nicht Deutschstämmigen freudig fortgeführt.“ Der Krieg in der Ukraine werde trotz der räumlichen Nähe nicht als so […]

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Meinolf u. Birgit Peters, Mareike Willeke, Jungmeister Thorsten Peters, Mittelstands- und Wirtschaftsunion Bad Lippspringe Vorsitzender Raphael Schäfers

MIT Veranstaltung “Generationswechsel” am 07.06.2024

16. Juni 2024

Über 50 Teilnehmer waren der Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Bad Lippspringe gefolgt. Zum Thema, Generationswechsel u. Nachfolge in Betrieben, wird in den Medien z.Zt. viel berichtet. Wie die Unternehmensnachfolge äußerst positiv verlaufen kann, konnten die Teilnehmer bei drei Bad Lippspringer Betrieben erfahren. PHILIPP NÜTHEN Bau und Denkmal GmbH + CO KG, Holz Lichtenfeld, Meinolf Peters GmbH & Co. KG Zimmerei und Sägewerk, wurden nacheinander klimaneutral mit dem Fahrrad angefahren. Zusätzlich bekamen die Besucher noch Informationen und Beratungsangebote der heimischen Banken, der Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Lippspringe sowie durch Herrn Tobias Kaufmann, Referent Existenzgründung & Unternehmensnachfolge, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Zweigstelle Paderborn + Höxter. Herr Kaufmann konnte in einem Kurzreferat das breite Spektrum der Betriebsberatung der IHK aufzeigen. Die Kernaussage an die Betriebe ist, sich rechtzeitig mit der Nachfolge zu befassen. Auf dem Betriebshof überraschte die Familie Meinolf Peters abschließend noch mit einer Neuigkeit: Genau am gleichen Tag, hatte nämlich der Firmennachfolger Thorsten Peters die Meisterprüfung im Dachdeckerhandwerk bestanden. Damit ist er Quasi zweifacher Meister, denn er hatte bereits im Januar 2021 die Meisterprüfung als Zimmermeister erfolgreich bestanden. Rundum zufrieden mit der Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Bad Lippspringe Raphael Schäfers bei allen Beteiligten.

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Die Zukunft der Mobilität ist technologieoffen

22. Mai 2024

VDA-Präsidentin Hildegard Müller beim Forum von Frauen Union und Mittelstand in Paderborn Im Rahmen des Zukunftsforums „Für eine technologieoffene Mobilität der Zukunft“, zu dem die Frauen Union (FU) und die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) im Kreis Paderborn in das Hotel Arosa eingeladen hatten, warb Hildegard Müller als Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) für die Transformation von Mobilität und Energie. Dabei betonte die ehemalige Staatsministerin im Bundeskanzleramt die Bedeutung von Vertrauen in die politischen Entscheidungsträger. Diese Botschaft griffen Johannes Lackmann, Geschäftsführer von Bürger-Windparks, und Jonathan Behm, Geschäftsführer der Neuen Mobilität Paderborn (NeMo), als Podiumsgäste auf. Einig waren sich die drei Experten in der Einschätzung, dass Vertrauen in erneuerbare Energien und weiterentwickelte Technologien zu fördern seien. Dazu sei eine technologieoffene, verlässliche und transparente Wirtschafts- und Umweltpolitik erforderlich. So dürften zugesagte Förderungen wie bei den E-Autos nicht über Nacht eingestellt werden. Mit Blick auf die erforderliche Sektorenkopplung gab es auch kontroverse Diskussionen. So hielt Lackmann den Grad der Netzlast-Sicherheit für den Ausbau der E-Mobilität dann für ausreichend, wenn die Last intelligent auf die Sonnenstunden verteilt würde. Müller hingegen sah in diesem Zusammenhang dringend notwendigen Entwicklungsbedarf vor allem im Bereich der Speicher-Infrastruktur. Auch die 100 Gäste der Veranstaltung brachten sich engagiert in die Diskussion ein, speziell zur Zukunft deutscher Automobile und zu neuen Mobilitätskonzepten für den ländlichen Raum. Behm und Lackmann verdeutlichten, dass eine intelligente Mischung von Individualverkehr und ÖPNV auf Basis von erneuerbaren Energien und zukünftig ergänzt durch das autonome Fahren existentiell wichtig seien. Müller ergänzte, dass die genaue Analyse tatsächlicher Mobilitätsbedarfe immer wichtiger werde. Deutsche Autobauer würden weiterhin zukunftsorientierte Fahrzeuge produzieren und verkaufen. Es bedürfe allerdings politischer Weichenstellungen, um die Produktion in Deutschland zu halten. Die Kreisvorsitzenden Maria Junge (Frauen Union) und Ulrich Lange (Mittelstands- und Wirtschaftsunion) warben dafür, die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Transformation von Mobilität und Energie im Kreis Paderborn engagiert voranzutreiben.

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Paderborner MIT-Gruppe trifft Papst

5. Dezember 2023

Neuer Erzbischof noch vor Libori Von Rüdiger Kache Rom (WV). Eine Begegnung mit dem Papst „auf Armlänge“ und die Zusicherung, dass zum nächsten Liborifest ein neuer Paderborner Erzbischof im Amt ist: Das waren die Höhepunkte einer Studienreise der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsunion im Kreisverband Paderborn (MIT) nach Rom und in den Vatikan. Ranghöchster Gesprächspartner war der aus der Schweiz stammende “Ökumene-Minister” des Papstes, Kurienkardinal Prof. Dr. Kurt Koch, der als Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen in der katholischen Welt hohes Ansehen und eine große Verantwortung trägt. Natürlich versuchte MIT-Kreischef Ulrich Lange ein wenig vorzufühlen, wann der Vatikan denn den neuen Paderborner Erzbischof ernennt. Kardinal Koch äußerte sich diplomatisch: „Ich gehöre dem Gremium an, das sich zweimal monatlich trifft, um dann jeweils über die neue Führung von vier Diözesen weltweit zu beraten. Und es sind eine ganze Menge Diözesen auf allen Kontinenten, die auf eine Entscheidung warten.“ Mit Applaus aufgenommen wurde aber seine Ankündigung, dass „er sehr zuversichtlich sei, dass zum nächsten Liborifest der neue Erzbischof die Reliquien des hl. Liborius im Dom erhebt.“ Als wenig hilfreich bezeichnete Koch den deutschen „Synodalen Weg“, der sich unterscheide von der Synodalität, wie sie Papst Franziskus verstehe. Angesprochen auf die zunehmende Zahl der Kirchenaustritte stellte Kardinal Koch fest, dass dies eher ein europäisches Problem sei, denn in der Weltkirche sei das Gegenteil der Fall. „Was letztendlich zu Kirchenaustritten führt, ob Enttäuschung über die Kirche oder die Kirchensteuer, muss man untersuchen. Wir stellen aber fest, dass dort, wo keine Kirchensteuer erhoben wird, die Zahl der Kirchenmitglieder steigt.“ Über Jahrhunderte hätten Europäer in aller Welt missioniert. Heute erkennen wir, dass wir Europäer von den Christen aus anderen Teilen der Welt wertvolle Impulse und Vitaminstöße im Glauben bekommen können.“ Über die Arbeit von Radio Vatikan, 1929 gegründet, informierte Redaktionsleiter Dr.Mario Galgano. 650 Mitarbeiter aus 60 Nationen verbreiten weltweit in 50 Sprachen als Stimme des Papstes News, Interviews und Reportagen und stützen sich dabei auf freiwillige Mitarbeiter in den Gemeinden. Die journalistische Arbeit sei kaum anders als in großen Rundfunk- und TV-Sendern: hoch professionell mit neuester Studiotechnik. Der nächste Besuch der Gruppe galt der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl, gleichzeitig auch Deutsche Botschaft beim Souveränen Malteserorden mit zusammen 20 Mitarbeitern. In der idyllisch gelegenen Residenz informierte Geistlicher Botschaftsrat Monsignore Oliver Lahl. „Wir schauen auf Kirche nicht als religiöse Einrichtung, sondern haben den Blick auf Gesellschaften und den Dialog Kirche -Staat. Wir unterstützen deutsche Politiker bei der Vorbereitung von Gesprächen in Rom, bringen Menschen zu unterschiedlichen Themen zusammen und formulieren Ziele.“ Es sei viel Kleinarbeit, Betreuung von Besuchern und Gästen, und man finde davon nur ganz selten etwas in den Schlagzeilen, aber es sei eine wichtige und erfüllende Aufgabe, betonte Lahl. Wie es dann doch noch ganz unerwartet zu der persönlichen Begegnung mit Papst Franziskus kam, verdankten die Paderborner einem „Geheimtipp“ des Redakteurs von Radio Vatikan: Einmal im Jahr, zu Allerheiligen, besucht der Papst einen anderen Friedhof in Rom. Diesmal den Commonwealth-Friedhof für Gefallene in Rom während des Zweiten Weltkrieges, auf dem 460 Soldaten liegen. Und der ist nur fünf Gehminuten entfernt vom Hotel der Gruppe. Dort kommt es dann zum Treffen mit dem Papst, der […]

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Ulrich Lange und Anne Deter in den Landesvorstand der MIT gewählt

5. Dezember 2023

Auf ein sowohl inhaltlich als auch personell erfolgreiches Wochenende blickt die Mittelstands- und Wirtschaftsunion im Kreis Paderborn (MIT) zurück. „Im Rahmen der 25. Landesversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Nordrhein-Westfalen am vergangenen Samstag in Mönchengladbach konnten wir nicht nur inhaltliche Impulse setzen, wir stellen nun sogar zwei Mitglieder in diesem wichtigen Gremium“, freut sich der MIT-Kreisvorsitzende Ulrich Lange. Ulrich Lange aus Bad Lippspringe wurde von den Delegierten als stellvertretender Landesvorsitzender wiedergewählt und wird in den kommenden zwei Jahren die ebenfalls wiedergewählte Landesvorsitzenden Angela Erwin MdL bei ihrem Arbeit unterstützen. Neu in den Landesvorstand wurde Anne Deter aus Delbrück gewählt. Nach den Wahlen diskutierte der Wirtschaftsflügel der Union u.a. mit dem NRW-Minister des Innern, Herbert Reul, den Themenschwerpunkt „Sicherheit bringt Wohlstand“. „Unserer Unternehmer und Unternehmerinnen haben aktuell schwere Zeiten zu bestehen“, begründet Ulrich Lange die Notwendigkeit dieser Diskussion, „ denn viele unserer Besuche und Gespräche vor Ort sind geprägt von Standortunsicherheit und Bürokratiebelastungen, aber auch vom Unverständnis für die Politik der Ampel“. Vor diesem Hintergrund bestehen aus Sicht der MIT reale Gefahren für die Wirtschaft durch die Unfähigkeit, auf die Herausforderungen der Zukunft zu reagieren. „Kriminalität, schwindende Versorgungssicherheit, Rohstoffknappheit, Inflation und Kostenexplosion, energiepolitische Schlingerkurse, brechende Lieferketten, Angst vor Wohlstandsverlust, technologisches Zurückbleiben und Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Standorten. Das alles gefährdet das Vertrauen in unser System und treibt viele an die Ränder des politischen Spektrums“, kündigte Lange eine intensive Auseinandersetzung mit diesen Themen durch die MIT an.

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Wahlen 2023 Neuanfang

15. März 2023

Ein Neuanfang für die MIT im Kreis Paderborn
Bei der Generalversammlung am 2. Februar 2023 wurde der Kreisvorstand neu gewählt.
Einige Impressionen von der gelungenen Versammlung in der Home-Deluxe-Arena.

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Mittelständler aus dem Kreis Paderborn auf Studienreise nach Albanien und Nordmazedonien

13. Juli 2022

Politischer Zündstoff und reizvolle Landschaften auf dem West-Balkan Selten war die Vorbereitung einer der traditionellen Studienreisen der Mittelstands- und Wirtschaftsunion im Kreis Paderborn (MIT) so von Vorurteilen geprägt wie beim Ziel der diesjährigen Fahrt Mitte Juni auf den West-Balkan. Denn beim Stichwort „Albanien“ denken viele Mitteleuropäer immer noch zuerst an Kriminalität, Armut, Flüchtlinge, Blutrache, Drogenhandel und Menschenschmuggel. Aber Albanien ist nach jahrelanger Diktatur und Isolation als EU-Beitrittskandidat auf dem Weg nach Europa. Davon konnten sich die Mittelständler aus dem Kreis Paderborn gleich zu Beginn ihrer sechstägigen Reise bei einem Besuch der deutschen Botschaft in der albanischen Hauptstadt Tirana überzeugen. Botschafter Peter Zingraf informierte bei dieser Gelegenheit ausführlich über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage in Albanien. Und die in dieser Runde diskutierten Schwerpunktthemen sollten die Gruppe während der gesamten Reise begleiten. So leidet die albanische Wirtschaft und Gesellschaft auch heute noch erheblich unter der Abwanderung gut ausgebildeter junger Menschen, die das Land aufgrund nur geringer Karrierechancen verlassen und ihr Glück in Mittel- und Nordeuropa suchen. Besonders Deutschland steht für diese jungen Menschen an der Spitze der begehrten Länder. „Wir müssen uns dieser Herausforderung noch intensiver stellen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese jungen Menschen nicht zum Flughafen, sondern in die Unternehmen, Krankenhäuser und Verwaltungen hier vor Ort gehen“, machte der Botschafter vor diesem Hintergrund deutlich. Mit Blick auf den Status als EU-Beitrittskandidat kritisierte der deutsche Diplomat aber auch nachdrücklich, dass es immer noch an der Umsetzung der erforderlichen Gesetze, der Rechtsstaatlichkeit und der Korruptionsbekämpfung hapere: „Hier müssen noch ganz dicke Bretter gebohrt werden.“ Dabei müsse aber auch berücksichtigt werden, dass in Albanien eine große Hoffnung auf den EU-Beitritt zu beobachten sei, und die Gefahr bestehe, dass die positive Stimmung im Land durch die langwierigen Verzögerungen in Enttäuschung umschlage. In diesem Zusammenhang wies Peter Zingraf auch darauf, dass es in Albanien sowohl in der Politik als auch in der Bevölkerung eine klare Verurteilung des russischen Angriffs auf die Ukraine gibt. Auch Bestrebungen der Volksrepublik China, Einfluss in Albanien zu bekommen, wurden und werden verhindert. Bei einem Empfang durch den Direktor des albanischen Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Tobias Rüttershoff, wurde die Gruppe aus dem Kreis Paderborn ausführlich über  das politische System Albaniens informiert und erhielt interessante Einblicke in die wirtschaftliche Lage des Landes, seine Rohstoffe und seine Produktionsmöglichkeiten sowie die starken Aktivitäten, Politik und Justiz von Korruption zu befreien. Ein weiteres Highlight war der Besuch des albanischen Parlamentes, in dem die Reisenden ausführlich über dessen Arbeit informiert wurden. Bei einem Treffen mit dem ehemaligen Erziehungs- und IT-Minister Genc Polo thematisierte auch dieser die Auswanderung der jungen Menschen. Allein zwischen 2014 und 2022 hätten mehr als 500.000 Bürgerinnen und Bürger das Land verlassen, was zukünftig erhebliche demographische Probleme befürchten lasse. Der albanische Politiker beklagte ebenfalls, dass trotz aller Anstrengungen, die Korruption im Lande zu bekämpfen, noch immer 5 bis 10 Prozent der Staatsaufträge ohne Ausschreibung vergeben würden. Er äußerte aber auch die Hoffnung, dass die Aufnahmegespräche mit der EU dem Land helfen werden, den Kampf gegen Korruption noch erfolgreicher anzugehen. Nach vier interessanten Tagen in Tirana reiste die Gruppe weiter in die Stadt Ohrid am gleichnamigen See in Nordmazedonien. Bei einem Zwischenstopp […]

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LIBORI | POLITIK | EHRUNG | DIALOG

13. Juli 2022

Sei gegrüßet, o Libori – save the date

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Machen Sie MIT #33 im Interview

27. September 2021

Große Politik und kommunale Angelegenheiten. Gelebte Fußballhistorie und ausgezeichneter Extremschwimmsport zum Schutz der Meere und des Klimas. Dazu launige Momente, eine neue Umgebung in trotz aller Lockerungen immer noch unsicheren Coronazeiten und eine großzügige Spende. …

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