Die Zukunft der Mobilität ist technologieoffen

22. Mai 2024

VDA-Präsidentin Hildegard Müller beim Forum von Frauen Union und Mittelstand in Paderborn Im Rahmen des Zukunftsforums „Für eine technologieoffene Mobilität der Zukunft“, zu dem die Frauen Union (FU) und die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) im Kreis Paderborn in das Hotel Arosa eingeladen hatten, warb Hildegard Müller als Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) für die Transformation von Mobilität und Energie. Dabei betonte die ehemalige Staatsministerin im Bundeskanzleramt die Bedeutung von Vertrauen in die politischen Entscheidungsträger. Diese Botschaft griffen Johannes Lackmann, Geschäftsführer von Bürger-Windparks, und Jonathan Behm, Geschäftsführer der Neuen Mobilität Paderborn (NeMo), als Podiumsgäste auf. Einig waren sich die drei Experten in der Einschätzung, dass Vertrauen in erneuerbare Energien und weiterentwickelte Technologien zu fördern seien. Dazu sei eine technologieoffene, verlässliche und transparente Wirtschafts- und Umweltpolitik erforderlich. So dürften zugesagte Förderungen wie bei den E-Autos nicht über Nacht eingestellt werden. Mit Blick auf die erforderliche Sektorenkopplung gab es auch kontroverse Diskussionen. So hielt Lackmann den Grad der Netzlast-Sicherheit für den Ausbau der E-Mobilität dann für ausreichend, wenn die Last intelligent auf die Sonnenstunden verteilt würde. Müller hingegen sah in diesem Zusammenhang dringend notwendigen Entwicklungsbedarf vor allem im Bereich der Speicher-Infrastruktur. Auch die 100 Gäste der Veranstaltung brachten sich engagiert in die Diskussion ein, speziell zur Zukunft deutscher Automobile und zu neuen Mobilitätskonzepten für den ländlichen Raum. Behm und Lackmann verdeutlichten, dass eine intelligente Mischung von Individualverkehr und ÖPNV auf Basis von erneuerbaren Energien und zukünftig ergänzt durch das autonome Fahren existentiell wichtig seien. Müller ergänzte, dass die genaue Analyse tatsächlicher Mobilitätsbedarfe immer wichtiger werde. Deutsche Autobauer würden weiterhin zukunftsorientierte Fahrzeuge produzieren und verkaufen. Es bedürfe allerdings politischer Weichenstellungen, um die Produktion in Deutschland zu halten. Die Kreisvorsitzenden Maria Junge (Frauen Union) und Ulrich Lange (Mittelstands- und Wirtschaftsunion) warben dafür, die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Transformation von Mobilität und Energie im Kreis Paderborn engagiert voranzutreiben.

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Paderborner MIT-Gruppe trifft Papst

5. Dezember 2023

Neuer Erzbischof noch vor Libori Von Rüdiger Kache Rom (WV). Eine Begegnung mit dem Papst „auf Armlänge“ und die Zusicherung, dass zum nächsten Liborifest ein neuer Paderborner Erzbischof im Amt ist: Das waren die Höhepunkte einer Studienreise der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsunion im Kreisverband Paderborn (MIT) nach Rom und in den Vatikan. Ranghöchster Gesprächspartner war der aus der Schweiz stammende “Ökumene-Minister” des Papstes, Kurienkardinal Prof. Dr. Kurt Koch, der als Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen in der katholischen Welt hohes Ansehen und eine große Verantwortung trägt. Natürlich versuchte MIT-Kreischef Ulrich Lange ein wenig vorzufühlen, wann der Vatikan denn den neuen Paderborner Erzbischof ernennt. Kardinal Koch äußerte sich diplomatisch: „Ich gehöre dem Gremium an, das sich zweimal monatlich trifft, um dann jeweils über die neue Führung von vier Diözesen weltweit zu beraten. Und es sind eine ganze Menge Diözesen auf allen Kontinenten, die auf eine Entscheidung warten.“ Mit Applaus aufgenommen wurde aber seine Ankündigung, dass „er sehr zuversichtlich sei, dass zum nächsten Liborifest der neue Erzbischof die Reliquien des hl. Liborius im Dom erhebt.“ Als wenig hilfreich bezeichnete Koch den deutschen „Synodalen Weg“, der sich unterscheide von der Synodalität, wie sie Papst Franziskus verstehe. Angesprochen auf die zunehmende Zahl der Kirchenaustritte stellte Kardinal Koch fest, dass dies eher ein europäisches Problem sei, denn in der Weltkirche sei das Gegenteil der Fall. „Was letztendlich zu Kirchenaustritten führt, ob Enttäuschung über die Kirche oder die Kirchensteuer, muss man untersuchen. Wir stellen aber fest, dass dort, wo keine Kirchensteuer erhoben wird, die Zahl der Kirchenmitglieder steigt.“ Über Jahrhunderte hätten Europäer in aller Welt missioniert. Heute erkennen wir, dass wir Europäer von den Christen aus anderen Teilen der Welt wertvolle Impulse und Vitaminstöße im Glauben bekommen können.“ Über die Arbeit von Radio Vatikan, 1929 gegründet, informierte Redaktionsleiter Dr.Mario Galgano. 650 Mitarbeiter aus 60 Nationen verbreiten weltweit in 50 Sprachen als Stimme des Papstes News, Interviews und Reportagen und stützen sich dabei auf freiwillige Mitarbeiter in den Gemeinden. Die journalistische Arbeit sei kaum anders als in großen Rundfunk- und TV-Sendern: hoch professionell mit neuester Studiotechnik. Der nächste Besuch der Gruppe galt der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl, gleichzeitig auch Deutsche Botschaft beim Souveränen Malteserorden mit zusammen 20 Mitarbeitern. In der idyllisch gelegenen Residenz informierte Geistlicher Botschaftsrat Monsignore Oliver Lahl. „Wir schauen auf Kirche nicht als religiöse Einrichtung, sondern haben den Blick auf Gesellschaften und den Dialog Kirche -Staat. Wir unterstützen deutsche Politiker bei der Vorbereitung von Gesprächen in Rom, bringen Menschen zu unterschiedlichen Themen zusammen und formulieren Ziele.“ Es sei viel Kleinarbeit, Betreuung von Besuchern und Gästen, und man finde davon nur ganz selten etwas in den Schlagzeilen, aber es sei eine wichtige und erfüllende Aufgabe, betonte Lahl. Wie es dann doch noch ganz unerwartet zu der persönlichen Begegnung mit Papst Franziskus kam, verdankten die Paderborner einem „Geheimtipp“ des Redakteurs von Radio Vatikan: Einmal im Jahr, zu Allerheiligen, besucht der Papst einen anderen Friedhof in Rom. Diesmal den Commonwealth-Friedhof für Gefallene in Rom während des Zweiten Weltkrieges, auf dem 460 Soldaten liegen. Und der ist nur fünf Gehminuten entfernt vom Hotel der Gruppe. Dort kommt es dann zum Treffen mit dem Papst, der […]

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Ulrich Lange und Anne Deter in den Landesvorstand der MIT gewählt

5. Dezember 2023

Auf ein sowohl inhaltlich als auch personell erfolgreiches Wochenende blickt die Mittelstands- und Wirtschaftsunion im Kreis Paderborn (MIT) zurück. „Im Rahmen der 25. Landesversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Nordrhein-Westfalen am vergangenen Samstag in Mönchengladbach konnten wir nicht nur inhaltliche Impulse setzen, wir stellen nun sogar zwei Mitglieder in diesem wichtigen Gremium“, freut sich der MIT-Kreisvorsitzende Ulrich Lange. Ulrich Lange aus Bad Lippspringe wurde von den Delegierten als stellvertretender Landesvorsitzender wiedergewählt und wird in den kommenden zwei Jahren die ebenfalls wiedergewählte Landesvorsitzenden Angela Erwin MdL bei ihrem Arbeit unterstützen. Neu in den Landesvorstand wurde Anne Deter aus Delbrück gewählt. Nach den Wahlen diskutierte der Wirtschaftsflügel der Union u.a. mit dem NRW-Minister des Innern, Herbert Reul, den Themenschwerpunkt „Sicherheit bringt Wohlstand“. „Unserer Unternehmer und Unternehmerinnen haben aktuell schwere Zeiten zu bestehen“, begründet Ulrich Lange die Notwendigkeit dieser Diskussion, „ denn viele unserer Besuche und Gespräche vor Ort sind geprägt von Standortunsicherheit und Bürokratiebelastungen, aber auch vom Unverständnis für die Politik der Ampel“. Vor diesem Hintergrund bestehen aus Sicht der MIT reale Gefahren für die Wirtschaft durch die Unfähigkeit, auf die Herausforderungen der Zukunft zu reagieren. „Kriminalität, schwindende Versorgungssicherheit, Rohstoffknappheit, Inflation und Kostenexplosion, energiepolitische Schlingerkurse, brechende Lieferketten, Angst vor Wohlstandsverlust, technologisches Zurückbleiben und Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Standorten. Das alles gefährdet das Vertrauen in unser System und treibt viele an die Ränder des politischen Spektrums“, kündigte Lange eine intensive Auseinandersetzung mit diesen Themen durch die MIT an.

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